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Depot aufräumen?

Inspiriert vom Aufsteiger-Meeting mit Dr. Markus Elsässer – eine Depotübersicht muss auf eine DIN A4 Seite passen – habe ich mein Depot ausgemistet.

Ist das gut?

Die Frage darf sich jeder selbst beantworten. Aber Sie bekommen natürlich Ideen und Erfahrungen geliefert!

Beim Aufräumen ist mein alter Wertpapierordner wieder aufgetaucht. Damals, vor mehr als 10 Jahren, habe ich zu jeder Aktie eine Übersicht erstellt, aus der Folgendes hervorgeht:

  • Unternehmensname
  • Kaufentscheidung mit Begründung
  • Kaufgeschehen mit Datum, Einkaufspreis, Stück und aktuellem Wert sowie Dokumentation der Nachkaufausführungen
  • Anlageziel mit Verkaufspreis oder Verkaufsdatum
  • Platz für die Dokumentation des Verkaufs.
Aktien-Sheet

Im Nachhinein bin ich sogar ein bisschen stolz auf meine damalige Ordnung.

In diesem Ordner habe ich alle Wertpapierabrechnungen, aktuellen Nachrichten zum Unternehmen und natürlich den Ausgangspunkt der Überlegung abgeheftet.

Damals war ich wesentlich disziplinierter!

Leider hielt ich diese doch mit ein bisschen Aufwand verbundene Arbeit nicht durch. Ich verdiente gutes Geld und nahm mir weniger Zeit für das Beobachten meiner Investments.

Hinzu kam, dass ich ständig neue Anlageideen hatte, vor allem inspiriert durch Börsenbriefe.

Börsenbriefe waren meine teuersten Lehrer

Mit den Investments der in Börsenbriefen behandelten Aktien verlor ich kurzfristig oder über Monate verteilt einen hohen 6-stelligen Betrag.

Ich dachte damals sehr naiv: Die wissen schon, was sie tun, und sie wollen ja für ihre kostenpflichtigen Abonnenten das Beste rausholen.

Erst später habe ich entdeckt, dass in der Branche viele fragwürdige Dinge gedreht werden. Börsenbriefe sind häufig bezahlte Werbung für den Kauf bestimmter Aktien.

Das trifft natürlich nicht auf alle Börsenbriefe zu. Es gibt auch unabhängige und ehrliche Schreiber. Naturgemäß haben die weniger Geld zur Verfügung, weil sie direkt oder indirekt nur von einer Seite bezahlt werden. Es ist also schwieriger, sie zu finden.

Seit längerer Zeit lese ich überhaupt keine Börsenbriefe mehr.

Zurück zum Geldverdienen und dem unkontrollierten Aktienkauf:

Monatlich kam bei mir einiges mehr Geld rein, als ich verbrauchte, und so kaufte ich ständig irgendwelche Aktien. Zu wenig eigene Recherche und zu viel „wird schon gut gehen“.

Bei vielen Aktien ist es nicht gutgegangen und das erinnert mich an Dr. Elsässers Ausspruch:

„Die meisten Aktien sind schlecht“

Kurz darauf habe ich mir einen Vortrag von Dr. Markus Krall angeschaut, bei dem mir ein Fakt deutlich hängen­geblieben ist: die Trennung von Kapital und Verantwortung. Das kennen wir aus der Politik. Politiker werden bezahlt, tragen aber keine nennenswerte Verantwortung für schlechte Leistungen.

Genauso ist es bei vielen Aktiengesellschaften. Manager haben wenige bis überhaupt keine Anteile an dem Unternehmen, welches sie (teilweise) leiten. Bewertet werden sie häufig nach kurzfristigen Erfolgen. Zudem wechseln Manager öfter die Firmen, für die sie tätig sind … und sie tragen ähnlich viel Verantwortung und Konsequenzen wie Politiker für die negativen Auswirkungen ihres Handelns.

Wieder zurück zu meinem Depot

Es gab darin Aktien, die verloren und verloren … und ich hoffte auf eine Kehrtwende, ohne mich näher damit zu beschäftigen. Ich konnte mich aber mittlerweile zeitlich nicht damit beschäftigen, denn ich hatte beinahe 100 Titel im Depot und war froh, wenn ich noch die Branche beim Durchsehen des Depots erkannte, und traf die Entscheidung über das Halten der Aktie irgendwann hauptsächlich nur noch aufgrund der Branchenzugehörigkeit.

Es gab aber auch Aktien, die sich sehr gut entwickelten. Diese bekamen sogar noch weniger Aufmerksamkeit von mir, obwohl irgendwann vielleicht ein Verkauf gerechtfertigt gewesen wäre, denn nach ein paar Monaten oder Jahren war die tolle Kursentwicklung wieder verschwunden. Puh.

Natürlich habe ich auch einige Aktien im Depot, die sich durchschnittlich oder sogar sehr gut über die Zeit entwickelten.

Wie hätte sich mein Aktien-Portfolio entwickelt, hätte ich mich nur auf 10 wirklich gute Aktien konzentriert?

In der Spitze hatte ich sogar beinahe 10 Depots gleichzeitig und was ich überhaupt nicht hatte, waren ein Überblick und ein Konzept. Deswegen musste ich finanziell in diesem Bereich auf der Strecke bleiben.

Das ist die schonungslose Wahrheit, die ich Ihnen schreibe, damit Ihnen das nicht passiert. Deswegen bekommen Sie am Ende der Seite auch mein Excel-Sheet von damals zur Inspiration zur Verfügung gestellt.

Heute bin ich dabei, mich von vielen Aktien zu trennen. Auch von Aktien, die eigentlich gut im Kurs stehen. Warum tue ich das? Weil ich keine Zeit habe, mich aktuell noch mit rund 80 Unternehmen intensiv auseinander­zu­setzen.

Ich werde mich künftig nur noch auf einige wenige Unternehmen fokussieren, die mich wirklich interessieren und denen ich auch mit Liebe und Interesse folgen kann.

Außerdem bin ich ebenso außerbörslich mit Investments aktiv. Davon haben Sie schon einiges gehört und werden künftig noch mehr davon hören.

Aktien-Sheet Excel

Download für Sie ⇨

Ich schreibe diesen Artikel in großer Dankbarkeit für das Erlernte und wünsche Ihnen gleichzeitig, dass Sie mit Hilfe unseres Programms nicht so ein hohes Entgelt für die Lektionen in Kapital und Zeit bezahlen.

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Wer schreibt hier?

Gregor hilft smarten Menschen, sich ein Leben in finanzieller Freiheit innerhalb von 7 Jahren aufzubauen. Er macht es so, weil er selbst 7 Jahre benötigt hat.

2 Kommentare zu “Depot aufräumen?”

  1. Hans Walter Schäfer sagt:

    Hallo Gregor,

    dein Artikel Heute spricht mich voll an.
    Ich habe sogar schon mal vor Jahren fast alles genau aus diesem Grund aufgelöst.
    Habe dann das Geld aber nur aufs Festgeld gelegt was auch nicht ganz richtig war.
    Beruflich setze ich es schon seit 20 Jahre um. Mich nur auch wenige Sachen zu konzentrieren.

    Hier ein paar Sprüche / Glaubenssätze die mir sehr geholfen haben.
    1. Weniger ist Mehr
    2. Das meiste Geld verdiene ich mit den Sachen die ich nicht mache
    3. Es muss Einfach sein oder die Macht des Einfachen
    4. Ich mache es nur wenn ich es Verstehe

    …und immer wieder höre ich auf mein Gefühl.
    Ist es:
    gut = dann machen
    schlecht = dann lassen
    neutral (unsicher) = dann noch abwarten

    Ich würde mich freuen wenn ich hiermit dem ein oder anderen einen Tipp geben konnte.

    Liebe Grüße Hans Walter

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